Merseburger Dom

Merseburg

Merseburger Dom
Domplatz 7
6217 Merseburg
Deutschland

Telefon: (+49) (0)3461 21 00 45
Fax: (+49) (0)3461 72 06 22
E-Mail: fuehrung@merseburger-dom.de
Website: http://www.merseburger-dom.de

MERSEBURGER DOM

Vor 1000 Jahren gehörte Merseburg zu den wichtigsten Aufenthaltsorten von Heinrich II. und Kunigunde, dem einzigen heiliggesprochenen Kaiserpaar. Sie ließen die Grundsteine zu einem Dom legen, in dem sich die Jahrhunderte immer wieder kunstvoll verewigen sollten und begründeten seinen Aufstieg zu einem der bedeutendsten Kathedralbauten Deutschlands. Weithin bekannt wurde das Bistum Merseburg durch Bischof Thietmar, der mit seiner weltberühmten Chronik Einblick in die Ereignisse rund um den Kaiserdom gibt. Als Teil des Dom-Schloss-Ensembles ist er heute ein Juwel an der „Straße der Romanik“.

Gehen Sie auf Zeitreise durch den Kaiserdom!

Wertvolle Kunstschätze wie die Bronzegrabplatte des Gegenkönigs Rudolf von Rheinfelden (11. Jh.), vortreffliche Altarretabel wie der Heinrichsaltar (Lucas Cranach d. Ä., 1536/37) oder die romanische Hallenkrypta (um 1040) entführen Sie in die Welt des Mittelalters. Die Rabensage um Bischof Thilo von Trotha und die Merseburger Zaubersprüche nehmen Sie mit in das Reich der Legenden. Einblicke in die Zeit als barocke Hofkirche der Herzogsfamilie Sachsen-Merseburg gewährt Ihnen die Fürstengruft mit 37 prunkvoll verzierten Särgen in drei mittelalterlichen Kapellen.

Ein klingender Schatz

Die „Königin der Instrumente“, die romantische Ladegastorgel (19. Jh.), krönt Ihren Besuch, wenn Sie bei einem der zahlreichen Orgelkonzerte ihren einzigartigen Klang genießen. Auch George Clooney wusste die Orgel zu schätzen und wählte sie als Hauptelement der Schlussszene im Kinofilm „Monuments Men“.

DOMSCHATZ UND KAPITELHAUS

Eindrucksvolle Exponate präsentiert Ihnen der Domschatz. Im Zauberspruch- und Handschriftengewölbe, der Schatzkammer und dem Kapitelhaus kommen Sie der ereignisreichen Geschichte des Merseburger Doms ganz nah.

Zauberhaftes und Legendäres aus 1000 Jahren

Für Spannung sorgen nicht nur die weltberühmten „Merseburger Zaubersprüche“ (10. Jh.), die in vorchristlicher Zeit Gefangene aus ihren Fesseln befreien sollten. Heute als Faksimile ausgestellt, zogen sie bereits die Gebrüder Grimm in ihren Bann. Die romanische Bibel (13. Jh.) erzählt in leuchtenden Farben von der Genesis oder der Josephsgeschichte. Kommen Sie dem Rätsel der mumifizierten Hand Rudolfs von Schwaben (11. Jh.) auf die Spur oder bewundern Sie den glanzvollen „Otto-Mantel“ (10./12. Jh.)! Urkunden und liturgische Kostbarkeiten künden von der Pracht der einstigen Kaiserpfalz.
Bischof Thilos Vermächtnis

Der vollständig rekonstruierte Wappensaal des Kapitelhauses gehörte zu den schönsten spätgotischen Räumen Deutschlands und versetzt jeden Besucher zurück in die Zeit des legendären Kirchenfürsten Thilo von Trotha (1466-1514).
Seinem Wappen mit dem Raben, auf das sich die Merseburger Rabensage bezieht, begegnen Sie nicht nur hier. Spätgotische Plastiken und kaiserliche Urkunden, bischöfliche Siegel und Gewänder oder seltene Chorbuchfragmente lassen die Zeit aufleben, als das Dom-Schloss-Ensemble zu den bedeutenden Residenzen des Landes gehörte.

KAPITELHAUSGARTEN

Schon beim Heraustreten aus dem Kapitelhaus eröffnet der nach barockem Vorbild gestaltete Terrassengarten faszinierende Blicke auf die romanische Neumarktkirche und die Auenlandschaft der Saale. Hier kann der Besucher den Trubel der Welt hinter sich lassen und ein wenig zur Ruhe kommen.
Unter der Weinlaube oder inmitten von duftenden Quittenbäumen, die an den alten Obstgarten der Domherren erinnern, können Sie Ihre Seele baumeln lassen. Zwischen Rosen und Lavendel, Sedumreihen und mittelalterlichen Kräutern kommen Sie auf andere Gedanken und atmen eine ganz besondere Stimmung!

Sammlungsschwerpunkte

Altäre und Altarretabel
Skulpturen
Handschriften wie z.B. die Merseburger Zaubersprüche
Urkunden
Kaseln wie z.B. der sogenannte “Luthermantel” oder der “Otto-Mantel”
abgeschlagene Hand Rudolphs von Schwaben
Münzen
Merseburger Dom

Besonderheiten

  • Das Museum ist barrierefrei eingerichtet.
  • Das Museum verfügt über ein Café/Restaurant.
  • Das Museum verfügt über Veranstaltungsräume.
  • Das Museum verfügt über einen Shop.

Öffnungszeiten:

März bis Oktober
Montag bis Samstag 9:00 – 18:00 Uhr
Sonntag/kirchl. Feiertag 11:00 – 18:00 Uhr

November bis Februar
Montag bis Samstag 10:00 – 16:00 Uhr
Sonntag/kirchl. Feiertag 12:00 – 16:00 Uhr

24. Dezember 9:00 – 12:00 Uhr
31. Dezember 9:00 – 14:00 Uhr

Einschränkungen in den Öffnungszeiten:

Einschränkungen des Rundgangs sind möglich aufgrund von Gottesdiensten, Konzerten und Trauungen.

Öffentliche Domführung:

März bis Oktober
Montag-Donnerstag 11:00 – 13:00 Uhr
Freitag-Samstag 11:00 – 13:00 – 15:00 Uhr
Sonntag/kirchl. Feiertag 13:00 – 15:00 Uhr

November bis Februar
Montag-Donnerstag 11:00 Uhr
Freitag-Samstag 11:00 – 13:00 Uhr
Sonntag/kirchl. Feiertag 13:00 Uhr