Kurzbeschreibung
Diözesanmuseum
Das Diözesanmuseum Limburg besitzt die bedeutendsten Kunstsammlungen zwischen Köln und Frankfurt am Main. Das nahe beim Dom gelegene Museumsgebäude beherbergt auch den Domschatz.
In seiner Dauerausstellung zeigt das Diözesanmuseum Glaubens-
13. bis ins 20. Jahrhundert veranschaulicht.
Das Museum veranstaltet jährlich zwei bis drei Wechselausstellungen zu Themen der alten und zeitgenössischen Kunst. Durch verschiedene themenbezogene Führungsreihen sowie Sonderveranstaltungen (z.B. Jazzfrühschoppen oder Nächtliches Kunstvergnügen) konnte das Museum erheblich an Attraktivität gewinnen.
Domschatz
Im Limburger Domschatz befinden sich bischöfliche Insignien, Altargefäße sowie Reliquiare aus ehemals kurtrierischem Besitz. Erstrangige Zeugnisse der rheinischen Goldschmiedkunst gehören zu diesem Bestand. Des weiteren werden liturgische Geräte und Reliquiare aus dem Limburger Dom präsentiert sowie die Brustkreuze und Ringe der Limburger Bischöfe.
Den Mittelpunkt des Domschatzes bildet die berühmte Staurothek, ein byzantinisches Kreuzreliquiar des 10. Jahrhunderts. Die wertvolle Goldschmiedearbeit wurde Anfang des 13. Jahrhunderts nach der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer aus dem Kronschatz der Kaiser von Byzanz nach Deutschland gebracht. Die Kreuzpartikel sind in einem mit Gold und Edelsteinen gefassten Doppelkreuz eingelegt, das seinerseits in einer verschließbaren Lade aufbewahrt wird. Die mit vergoldetem Silberblech umkleidete Lade schmücken Emaillearbeiten mit figürlichen Darstellungen. Der Name Staurothek steht heute sinnbildlich für den gesamten Domschatz. Damit soll über das Bewahren hinaus dessen sakrale Dimension hervorgehoben werden.
Sammlungsschwerpunkte
Kirchliche Ausstattungsstücke
Liturgische Geräte
Reliquiare
Skulpturen MA und Neuzeit
Gemälde 20. Jahrh.
Liturgische Paramente
Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)
2005 Kunst und Kult. Zeitschichten im Limburger Dom
2003 Andreas Hoffmann. Projekt Körperkreuz
2002 Thomas Duttenhoefer. Bischof und Stier
2001 „… im heiligen Berufe“ 150 Jahre Arme Dienstmägde Jesu Christi in Dernbach
2000 7 x VP. Ein Künstlerwettbewerb
1999 Weihbischof Walter Kampe (1909-
1999 Imaginäre Orte. Architekturplastiken von Andreas Kocks
1998 „… so schändlich zugericht’t“. Bilder von Karsten Kraft
1997 Wanda Stockwisz. Kirchenmodelle mit Wandmalereien
1995 Friedemann Hahn, Gleichnisse
1994 Walter Zacharias. Kleinobjekte und Collagen
1993 werkstattkult. Karlheinz Oswald. Plastische und grafische Arbeiten
1989/


