Diözesanmuseum Graz – das Museum der steirischen Kirche

Graz

Kurzbeschreibung

Das Diözesanmuseum Graz wurde 1932 in drei übereinanderliegenden Kapellen des Grazer Domes gegründet. Seit 1938 war das Museum wegen nationalsozialistischen Repressalien geschlossen. 


Mit der Liturgiereform, die viele Ausstattungsteile aus den Kirchen verbannte, bekam das Diözesanmuseum – wie in anderen Diözesen auch – eine neue Bedeutung. 1974 erhielt das Diözesanmuseum einen Teil des Gebäudekomplexes des Grazer Minoritenklosters. 



Durch das Auslaufen des Mietvertrages im Minoritenkloster musste sich das Museum 2008 auf die Suche nach einem neuen Standort machen. Gefunden wurde dieser 2009, in den Erdgeschoßräumen des Priesterseminars in Graz gegenüber dem Dom. Damit kehrte das Diözesanmuseum Graz gleichsam wieder an seinen Ursprung zurück.


Am 23. März 2010 konnte das neue Diözesanmuseum Graz durch Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Als Eröffnungsausstellung, die programmatisch auch auf die Aufgabe des Museums hinweisen soll, wurden „Christusbilder aus der Steiermark“ gezeigt.


Neben großzügigen Ausstellungsflächen und einem neuen Vermittlungsraum sind ebenso Depots, Archiv und Werkstatt im neuen DMG vorhanden. Ein großer Eingangsbereich, Shop und eine Cafeteria laden zum Verweilen ein.



Das Diözesanmuseum Graz versteht sich als Ort des künstlerischen Dialoges, der zur Auseinandersetzung mit Geschichte, Entwicklung und Gegenwart der Kirche und des christlichen Glaubens einlädt.
 Bekannt ist das Diözesanmuseum Graz für seine jährlich stattfindenden Sonderausstellungen zu künstlerischen, ikonographischen und kulturgeschichtlich spannenden Themen. 
Ebenso bekannt und beliebt sind die museumspädagogischen Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in- und außerhalb des Museums.


Sammlungsschwerpunkte

Die Schausammlung „Meilensteine des Christentums“ erzählt mit ausgewählten kirchlichen Kostbarkeiten die 1000jährige Geschichte der Christen in der Steiermark. Ein Bereich der Sammlung widmet sich den Heiligen und ihren Funktionen, ein weiterer der Kulturguterhaltung.

Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)

2009 Zwischen Kunst, Schachteln und Seidenpapier. Das DMG packt ein und zieht um.


2007 Wallfahren. Menschen auf dem Weg.


2005 Zwischen Ehrfurcht und Schauder. Reliquienkult gestern und heute.


2004 Mysterium Weihrauch. Reinigende Kraft, Duft des Göttlichen.


2003 Faszination Gold


2001 Ikona. Russische Bilder der Ewigkeit.


Jedes Jahr zwischen November und Jänner eine Weihnachtsausstellung.