Kurzbeschreibung
Das Diözesanmuseum zeigt bedeutende Exponate aus dem 6. bis 20. Jahrhundert aus der alten Sammlung bzw. Leihgaben einiger Kirchenstiftungen. Dabei folgt die Aufstellung der Kunstwerke weniger einem chronologischen Ordnungsprinzip als vielmehr einer Einordnung in liturgische, kunsthistorische oder funktionale Zusammenhänge. Darüber hinaus wird dem Besucher ein Einblick in die wechselvolle Bistumsgeschichte gegeben. Ein Videofilm zu den Ausgrabungen in der Schneiderkapelle sowie ein Computerprogramm zum Kennenlernen der diözesanen Klosterlandschaft runden das Museumskonzept ab.
Angesprochen werden im Diözesanmuseum folgende Themen: Diözesangebiet, Bistumsgeschichte, Bronzetür, Augsburger Bischöfe, Augsburger Dom, Bistumsheilige, Altar, liturgisches Gerät, liturgische Gewandung, liturgische Handschrift, Funeralwaffen, Reliquien, Reliquiare und Archäologie. Dank der großzügigen Leihgaben von Kirchenstiftungen, die den eigenen Bestand zusätzlich bereichern, können dem Besucher dauerhaft hochrangige Exponate gezeigt werden. Es sind etwa 180 Kunstwerke zu sehen. Hinführende Texte sollen das Verständnis für historische, theologische und kunsthistorische Zusammenhänge erleichtern.
Sammlungsschwerpunkte
Paramente aus dem 6. bis 12. Jh.
Altäre, Altarskulpturen, Altargemälde
Liturgische Geräte, 11. bis 18. Jh.
Funeralwaffen Kaiser Karls V.
Bronzeportal des Augsburger Doms, 11. Jh.
Wechselausstellungen in der Vergangenheit (Auswahl)
2001 Wolle, Leinen, Seide. Moderne liturgische Kunst der Sr. Animata Probst aus Dillingen
2002 Kunst baut Brücken. Sammlung moderner religiöser Kunst aus dem Vatikan
2003 Gold und Silber, Augsburgs glänzende Exportwaren
2004 Hl. Afra. Eine frühchristliche Märtyrerin in Geschichte, Kunst und Kult


