Kunstsammlung der Ev. luth. Landeskirche Hannovers

Hannover

Kunstsammlung der Ev. luth. Landeskirche Hannovers
Goethestraße 29
30169 Hannover
Deutschland

Telefon: (+49) (0)511 1241-326
Fax: (+49) (0)511 1241-231
E-Mail: kunstreferat@evlka.de
Website: http://www.kunstreferat.landeskirche-hannovers.de

Ansprechpartner/in: Prof. Dr. Thorsten Albrecht

Die landeskirchliche Kunstsammlung wird vom Kunstreferat betreut. Der Aufbau der Sammlung geht auf den Wunsch zurück, die Kunstgestaltung im Bereich der Landeskirche seit 1945 dokumentieren zu können. Die bisher gesammelten Objekte sind Dokumente, die eine Darstellung und Kunstgeschichtsschreibung der Nachkriegszeit für die Landeskirche Hannovers ermöglichen sollen.
Seit Anfang der 1990er Jahre werden Zeichnungen, Grafiken, Gemälde, Skulpturen und Reliefs gesammelt und angekauft. Mittlerweile umfasst die Kunstsammlung über 2800 Objekte und wird ständig erweitert. Sie umfasst hauptsächlich Entwürfe, Modelle, Arbeitsproben oder andere kirchenbezogene Werke (wie z.B. Kruzifixe, Altäre, Fenster, Antependien, Portale, Taufbecken, vasa sacra usw.) von Künstlern, die für die Landeskirche tätig waren.

Weiterhin sind umfangreiche Gemälde- und Grafik-Zyklen zur Erstehung der Welt, zum Alten und Neuen Testament, u.a. von den Künstlern Klaus Bertelsmann und Erich Grün, sowie Grafiken zum Leben Luthers vorhanden. Zusätzlich gibt es eine Sammlung von Vorstudien von Johannes Heisig zum Gelliehäuser Altar und zum Flügelaltar von Werner Tübke in Zellerfeld.

Momentan ist keine dauerhafte Ausstellung möglich. Die digital erfassten Bestände können für Ausstellungen ausgeliehen werden.

Im Kunstreferat der Landeskirche Hannovers wurde zusätzlich eine Sammlung von hochwertigem Abendmahlsgerät angelegt. Die Kelche, Kannen und Patenen überzeugen funktional und haben sich durch Form und Ausführung als vorbildlich erwiesen. Sie spiegeln zugleich einen Teil der Silberschmiedekunst aus dem 20. sowie 21. Jahrhundert wider.

Die Sammlung ist 2007 dem Museum August Kestner in Hannover als Dauerleihgabe übergeben worden. Dort können Interessierte sich die Abendmahlsgeräte in der Schausammlung ansehen.

Eröffnung des Domschatzmuseums im August 2020
Bezug nehmend auf die früheren Mitteilungen zur Restaurierung des Bischöflichen Schlosses:

https://www.bistum-chur.ch/restaurierung/restaurierung-bischoefliches-schloss-chur-mit-neuem-domschatzmuseum-und-churer-todesbildern/

https://www.bistum-chur.ch/aktuelles/bau-des-domschatzmuseums-geht-weiter/

kündigt das Bistum Chur die Eröffnung des Churer Domschatzmuseums an, auf das Wochenende vom Samstag und Sonntag, 29. und 30. August 2020.
An diesem Wochenende wird es für die interessierte Öffentlichkeit zwei Tage der offenen Tür geben.
Ausserdem wird am Sonntag,30. August, um 10 Uhr ein Pontifikalamt in der Kathedrale gefeiert. Das Domschatzmuseum ist von nationaler Bedeutung und befindet sich im Bischöflichen Schloss in Chur, einem der wichtigsten Profanbauten im Kanton Graubünden. Durch das Museum wird ein Teil des Bischöflichen Schlosses öffentlich zugänglich gemacht.Das Museum verfügt über zwei Sammlungsbestände: den eigentlichen Domschatz, bestehend aus Reliquiaren und liturgischen Geräten,sowie den Schweiz weit einmaligen Zyklus der Todesbilder aus dem Jahr 1543. Die Bestände sind religions- und kunstgeschichtlich voneinander unabhängig, beiden kommt nicht nur für die Fachwelt, sondern für ein landesweites Publikum ein hoher Stellenwert zu. Für weiterführende Fragen und Fachinformationen betreffend das Domschatzmuseum steht den Medienschaffenden Frau Anna Barbara Müller-Fuldazur Verfügung, Präsidentin der Betriebskommission des Domschatzmuseums: info@domschatzmuseum-chur.ch

Sammlungsschwerpunkte

Gemälde
Grafiken
Zeichnungen
Vasa sacra