Diözesanmuseum

Rottenburg a.N.

Diözesanmuseum
Karmeliterstraße 9
72108 Rottenburg a.N.
Deutschland

Telefon: (+49) (0)7472 922 180
Fax: (+49) (0)7472 922 189
E-Mail: museum@bo.drs.de
Website: http://www.dioezesanmuseum-rottenburg.de

Ansprechpartner/in: Dr. Melanie Prange

Das Diözesanmuseum des Bistums Rottenburg-Stuttgart birgt eine der umfangreichsten und bedeutendsten Kunstsammlungen Baden-Württembergs. Es entstand 1862 mit dem Ankauf der Sammlung des Rottweiler Pfarrers Georg Martin Dursch durch den Rottenburger Bischof Josef von Lipp. Seit 1996 präsentiert es sich in moderner Ausstellungskonzeption in den Räumen der ehemaligen Karmeliterkirche im Herzen der Rottenburger Altstadt.

Einen Schwerpunkt bilden Malerei und Skulptur des schwäbische Raumes vom 12. bis zum 18. Jahrhundert, mit herausragenden Arbeiten des Meisters von Meßkirch, des Michel Erhart und des Hans Multscher. Daneben präsentieren wir Werke der Niederländischen Malerei des 15. Jahrhunderts und der Dürer-Nachfolge. Ein Höhepunkt des Museums sind der vielfältige Paramentenschatz und die Sammlung liturgischen Geräts aus über tausend Jahren, vom Ennabeurer Bursareliquiar des 7. Jahrhunderts bis zur prächtigen Strahlenmonstranz des Augsburger Meisters Franz Ignaz Berdolt von 1755. Einzigartig ist zudem die Sammlung von Reliquiengläsern von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, die zu den vollständigsten ihrer Art gehört. Eindrückliche Zeugnisse der Volkskunst und der Volksfrömmigkeit bis hin zu den schwäbischen Krippen und Fatschenkindern runden das reichhaltige Ensemble ab.

Das Diözesanmuseum Rottenburg ist ein lebendiges Zentrum der Kunstvermittlung: Die Veranstaltungsreihen „Kunst und Musik“, „Kinder, Kunst und Kirchenjahr“, „Auf Tuchfühlung!“ und „Kunstgespräche für Frauen“ vermitteln verschiedensten Zielgruppen lebendige Zugänge zum christlichen Kunst- und Glaubenserbe.

In der Zweigstelle „Sülchenkirche“ vor den Toren Rottenburgs werden die dort ausgegrabenen Grabfunde aus dem 6. und 7. Jahrhundert sowie aus dem Barock am ursprünglichen Ort präsentiert. Außerdem sind die freigelegten architektonischen Relikte der Sülchener Vorgängerbauten –der ottonischen und romanischen Kirche – zugänglich. In Projektionen werden die Baugeschichte der Kirche, die Ausdehnung des frühmittelalterlichen Gräberfelds, aber auch die Alltagskultur und der Glaubenshorizont der in Sülchen bestatteten Menschen nachvollziehbar. Führungen durch das Museum „Sülchenkirche“ können über das Diözesanmuseum gebucht werden.

Sammlungsschwerpunkte

Tafelmalerei vom Späten Mittelalter bis ins Barock, aus Schwaben, den Niederlanden und Franken
Skulptur vom Späten Mittelalter bis ins Barock
Liturgisches Gerät
Paramente
Reliquiare
Druckgraphik
Volkskunst

Besonderheiten

Öffnungszeiten:

Mo. geschlossen
Di.–Fr. 14–17 Uhr
Sa. 10–13, 14–17 Uhr
So. + Feiertag 11–17 Uhr